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Website erstellen lassen: Kosten 2026 im Überblick

Website erstellen lassen: Kosten 2026 im Überblick

“Was kostet eine Website?” — diese Frage ist eine der häufigsten, die Unternehmer und Selbstständige stellen. Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Die Preisspanne reicht von wenigen hundert Euro für eine einfache Seite bis weit über 50.000 € für komplexe E-Commerce-Plattformen.

In diesem Artikel bekommst du eine realistische Kostenübersicht für 2026 — mit konkreten Preisbeispielen für verschiedene Website-Typen, eine Aufschlüsselung der einzelnen Kostenfaktoren und Tipps, wie du das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bekommst.

Die wichtigsten Kostenfaktoren einer Website

Bevor wir über konkrete Zahlen sprechen, musst du verstehen, welche Faktoren den Preis beeinflussen:

1. Art der Website

Eine einfache Visitenkarten-Website kostet deutlich weniger als ein Online-Shop mit 1.000 Produkten. Die Komplexität bestimmt den Preis.

2. Design-Anspruch

3. Funktionalität

Jede Zusatzfunktion kostet extra: Kontaktformulare, Buchungssysteme, Mehrsprachigkeit, Mitgliederbereich, Newsletter-Integration, Suchfunktion, Filter, Konfiguratoren und mehr.

4. Content-Erstellung

Texte, Fotos, Videos und Grafiken machen oft einen erheblichen Teil der Gesamtkosten aus — werden aber häufig vergessen.

5. Wer setzt um?

DienstleisterPreisniveauStundensatz (ca.)
Freelancer (Einsteiger)Günstig50–75 €/Std.
Freelancer (erfahren)Mittel80–120 €/Std.
Kleine AgenturMittel-Hoch100–150 €/Std.
Große AgenturHoch150–250 €/Std.

Website erstellen lassen Kosten: Die große Übersicht 2026

Blog oder persönliche Website

Preisrahmen: 800–3.000 €

Eine Blog-Website ist vom technischen Aufwand her überschaubar. Du brauchst:

Typische Technologie: WordPress mit einem modernen Theme (z. B. Kadence, GeneratePress) oder ein Website-Builder wie Webflow.

Was im Preis enthalten sein sollte:

Spartipp: Wenn du bereit bist, etwas selbst zu machen, kannst du mit WordPress und einem Premium-Theme (ca. 50–80 €) bereits für unter 500 € starten — brauchst dann aber Zeit und technisches Grundverständnis.

Firmenwebsite / Unternehmens-Homepage

Preisrahmen: 3.000–15.000 €

Die typische Unternehmenswebsite mit 5–15 Seiten ist das Brot-und-Butter-Geschäft der meisten Webdesigner. Hier wird es anspruchsvoller:

Was den Preis nach oben treibt:

Typische Technologien 2026: WordPress mit Bricks oder Breakdance Builder, Webflow, oder für besonders performance-orientierte Projekte statische Site-Generatoren wie Astro.

Landing Page

Preisrahmen: 500–3.000 €

Eine einzelne Seite, die auf ein konkretes Ziel ausgerichtet ist — z. B. Newsletter-Anmeldung, Produktverkauf oder Event-Registrierung. Wenige Seiten, aber hoher Fokus auf Conversion-Optimierung und überzeugendes Design.

Online-Shop / E-Commerce

Preisrahmen: 5.000–50.000+ €

Hier wird es komplex. Ein Online-Shop braucht:

Typische Plattformen 2026:

PlattformGeeignet fürKosten (Entwicklung)
ShopifyKleine bis mittlere Shops3.000–15.000 €
WooCommerceFlexible WordPress-Shops5.000–25.000 €
ShopwareMittlere bis große Shops (DACH)10.000–50.000+ €
Medusa / SaleorHeadless Commerce15.000–80.000+ €

Achtung: Zu den Entwicklungskosten kommen bei Shops immer monatliche Gebühren: Hosting, Zahlungsanbieter-Provisionen (ca. 1,5–3,5 % pro Transaktion), ggf. Plattform-Gebühren (Shopify: ab 36 €/Monat).

Web-Anwendung / SaaS

Preisrahmen: 15.000–100.000+ €

Individuelle Webanwendungen — z. B. Kundenportale, Buchungsplattformen oder interne Tools — sind eigenständige Softwareprojekte. Hier gelten andere Regeln als bei klassischen Websites.

Laufende Kosten: Was eine Website pro Jahr kostet

Viele vergessen die laufenden Kosten. Hier eine realistische Aufstellung für 2026:

KostenpositionMonatlichJährlich
Domain (.de)8–15 €
Webhosting (Shared)5–15 €60–180 €
Webhosting (Managed WordPress)20–50 €240–600 €
SSL-ZertifikatOft inklusive0–100 €
CMS-Updates & Wartung50–200 €600–2.400 €
Sicherheits-Backups5–20 €60–240 €
E-Mail-Hosting3–10 €/Postfach36–120 €/Postfach
Cookie-Consent-Tool0–20 €0–240 €
SEO-Tools (optional)30–100 €360–1.200 €
Content-Pflege (optional)100–500 €1.200–6.000 €

Realistisch: Plane für eine Unternehmenswebsite mindestens 500–1.500 € pro Jahr an laufenden Kosten ein. Für einen Online-Shop sind es eher 1.500–5.000 €.

Freelancer vs. Agentur: Was ist die bessere Wahl?

Freelancer beauftragen

Vorteile:

Nachteile:

Am besten geeignet für: Kleine bis mittlere Projekte, klare Anforderungen, persönliche Betreuung gewünscht.

Agentur beauftragen

Vorteile:

Nachteile:

Am besten geeignet für: Große, komplexe Projekte, langfristige Betreuung, Unternehmen mit hohem Qualitätsanspruch.

7 Tipps, um bei der Website-Erstellung Kosten zu sparen

1. Klares Briefing erstellen

Je genauer du weißt, was du willst, desto weniger Zeit (= Kosten) entsteht durch Missverständnisse und Korrekturschleifen.

2. Inhalte selbst liefern

Texte, Fotos und Informationen selbst bereitzustellen spart erheblich. Wenn du keine professionellen Fotos hast, investiere lieber 500 € in ein Fotoshooting als in Stockfotos.

3. Template statt Custom Design

Für viele Projekte reicht ein gutes Template, das individuell angepasst wird. Das spart leicht 30–50 % der Designkosten.

4. Phasenweise umsetzen

Starte mit einer soliden Basis und erweitere die Website schrittweise. Nicht alles muss zum Launch perfekt sein.

5. Auf versteckte Kosten achten

Frag immer nach: Was kostet eine Änderung nach dem Launch? Sind Updates inklusive? Was passiert, wenn ich den Anbieter wechsle?

6. Mehrere Angebote einholen

Hole mindestens drei Angebote ein. Vergleiche nicht nur den Preis, sondern auch den Leistungsumfang, die Referenzen und den Prozess.

7. Nicht am falschen Ende sparen

Eine Website für 500 € kann im Ergebnis teurer werden als eine für 5.000 € — nämlich dann, wenn sie nicht funktioniert, keine Kunden bringt und nach einem Jahr komplett neu gemacht werden muss.

Warnsignale: Wann du skeptisch sein solltest

Sei vorsichtig, wenn:

Fazit: Was kostet eine Website 2026 wirklich?

Für die meisten Unternehmen und Selbstständigen liegt der Sweet Spot zwischen 3.000 und 10.000 € für eine professionelle Firmenwebsite. Das klingt nach viel Geld — aber eine gute Website ist eine Investition, kein Kostenpunkt. Sie arbeitet 24/7 für dich, generiert Anfragen und Kunden und ist oft der erste Eindruck, den potenzielle Kunden von deinem Unternehmen bekommen.

Investiere in Qualität, vergleiche Angebote und stelle sicher, dass du verstehst, wofür du bezahlst. Dann bekommst du eine Website, die sich bezahlt macht.

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